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Kochen mit den Jahreszeiten
Erdbeeren kann man auch im Winter kaufen, keine Frage. In Glashäusern in Südeuropa gedeihen sie das ganze Jahr über. Allerdings: Vom Geschmack her lassen sich die „Winter-Erdbeeren“ wohl eher mit wässrig als mit fruchtig beschreiben.
Dem Team von mittella ist ein saftiger Geschmack allerdings deutlich lieber. Außerdem bevorzugen wir heimische Lebensmittel. Deshalb passen wir unseren Speiseplan den Jahreszeiten an:
Im Frühling: Es gibt viel frisches, grünes Gemüse und Kräuter. Das bringt die Kräfte des Körpers in Schwung, denn nach dem Winter fühlt man sich oft müde und träge. Ein erhöhter Getreide- und Frischeanteil in der Nahrung hilft dem Körper, sich zu regenerieren.
Im Sommer: Wenn die Hitze zunimmt, brauchen wir Erfrischendes. Der Anteil an Rohkost, Früchten und Salaten wird deshalb erhöht. Kompotte mit leichter Säure aus Früchten und Früchtetees schützen den Körper vor zuviel Flüssigkeitsverlust beim Schwitzen. Unsere Mahlzeiten bestehen aus gedämpftem und kurz gedünstetem Gemüse und Getreide. Wir servieren weniger Fleisch und geben leichten Fischgerichten den Vorzug.
Im Spätsommer: Die Zeit der Ernte bringt viel süßes, gelbes Gemüse, was Milz und Magen besonders gut tut. Reifes Obst, Gemüsesuppen, Salate, die ersten Kürbisse und Maiskolben stärken und erfrischen den Organismus.
Im Herbst: Mit dem Herbst kommt eine eher trockene Zeit ins Land. Länger gekochte Suppen und gedämpftes Gemüse haben jetzt die beste Saison.
Im Winter: Mit zunehmender Kälte haben wir Appetit auf üppige Mahlzeiten, Eintöpfe und Aufläufe. Es wird ein wenig intensiver gewürzt. All das sind gute Mittel, um unseren Körper gegen Kälte zu schützen. Jetzt ist die Zeit für Lagergemüse, das wärmend ist, wie Karotten, Zwiebeln oder Lauch.
Wer sich den Jahreszeiten entsprechend ernährt, der isst Lebensmittel mit vollmundigem Geschmack, tut seinem Körper Gutes und schützt die Umwelt. Lange Transportwege kann man sich bei regionalen und saisonalen Produkten nämlich ersparen. |
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